Einleitung

Musiktherapie gehört zu den ältesten Heilkünsten des Menschen und bildet im heutigen Gesundheitswesen einen festen Bestandteil.

Die Menschen aller Völker haben in der Musik eine starke Ausdrucksform gefunden.
Dies geschah und geschieht mehr oder auch weniger bewusst. Frei improvisierte Musik ist gewissermassen die Vertonung der eigenen Gefühle. Diese Improvisation ist immer authentisch und somit an Ehrlichkeit kaum zu übertreffen, weil sie einen Teil der inneren Gefühlswelt zum spontanen Ausdruck bringt.

Die Musiktherapie verwendet die Musik um psychische, physische und soziale Empfindungen/Konflikte spür-, hör- und erlebbar zu machen. Diese Empfindungen werden im therapeutischen Gespräch aufgearbeitet und können in weiteren musiktherapeutischen Interventionen verändert werden.

Musiktherapie und Improvisation öffnen eine heilsame, sehr inspirierende Quelle für Menschen verschiedenster Herkunft. Dies geschieht unabhängig von musikalischer, kultureller und sozialer Herkunft und entzieht sich jedem Leistungsdenken.
Einzige Voraussetzung ist die Lust und die Freude im Leben weiter zu kommen. Oder anders gesagt:

Lieber den Gefühlen auf den Grund gehen, als an den Gefühlen zugrunde gehen.

Musiktherapie in der Schweiz findet Anwendung bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen in unterschiedlichen Settings wie Geriatrie, Psychiatrie, Rehabilitation und anderen klinischen Bereichen, sowie an Sonderschulen, heilpädagogischen Institutionen und Privatpraxen.


Musikalische Improvisation baut auf vergangenen Erfahrungsmustern, gegenwärtiger Bewusstheit und zukünftiger Wirkung ihrer ureigenen Kraft gleichzeitig auf.
Musiktherapie als psychotherapeutische Methode ist der Versuch, geistige, psychische oder körperliche Leiden mit dem Mittel der Musik fühlbar und bewusst zu machen und sie dadurch einer Heilung zuzuführen.
Mit der Musik hinhorchen und mit der Sprache hinweisen, das sind die Arbeitsinstrumente der Musiktherapie.
(Hegi 93)

Als tiefenpsychologische Methode vermag Musiktherapie ganz frühe, symbiotische oder sogar embryonale Einflusstörungen vor allem mit rhythmischen Nachempfindungen zu verarbeiten.
(Klausmeier 84)

Musiktherapie weckt nicht nur düstere Anklänge und leidvolle Klagen; sie bringt auch alte Kraft, verschüttete Lust, Lachen, Mut zur Sehnsucht und Wagnis zur Zärtlichkeit hervor.
(Loos 86)


Musiktherapeutische Angebote

Einzel- und Gruppensitzungen

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Projekte für Kliniken und Institutionen

Zusammen mit einem kompetenten Fachteam aus erfahrenen Musikern, Therapeuten und Pädagogen bieten wir eine kreative Zusammenarbeit mit Ihrem Team. Gemeinsam wird ein musiktherapeutisches Konzept für die Dauer des Projektes gemäss den Ansprüchen Ihrer Institution erarbeitet und durchgeführt.

Referenzen Klinikprojekte

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Vorträge über Rhythmus und Musiktherapie an Tagungen und Veranstaltungen

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Weitere Angebote finden Sie unter musikalische Selbsterfahrung.


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